Pizza selber backen – welche ist die optimale Temperatur?

Die von allen geliebte Pizza ist international sehr weit verbreitet und inzwischen jedem bekannt. Teig, Tomatensoße, etwas Käse drauf und schon hat man eine günstige und schnelle Variante.

Die optimale Temperatur beim Pizzabacken

Der Hefeteig wird meistens weiterhin nach dem ursprünglichen Rezept zubereitet und besteht aus Mehl, Wasser, Hefe, eine Prise Salz und Öl. Nach 1-2 Stunden wird der Teig ausgerollt und nach Lust und Laune belegt. Die Zubereitung ist also kein Meisterwerk, viele scheitern dagegen beim Backen. Es stellt sich die Frage, welche Temperatur ideal beim Pizzabacken ist.

Die Pizzabäcker aus Italien empfehlen sehr hohe Temperaturen – ab 350 Grad aufwärts. Solche sind mit professionellen Pizza- oder Steinöfen zu erreichen, aber wer hat Zuhause schon einen? Die meisten Herde schaffen lediglich 250 Grad, was eigentlich für den normalen Alltag reicht, denn für Kochen, Backen und Braten braucht man eigentlich nicht mehr. In letzter Zeit bemühen sich viele Hersteller auch herkömmliche Backöfen mit Stufen bis zu 300 Grad anzubieten. Die sind recht teuer und dennoch nicht so gut wie die Modelle in der oberen Preisklasse und im Profibereich. In Kombination mit einem Pizzastein stellt das Duo einen Kompromiss dar. Oft ist das Ergebnis am Ende jedoch ernüchternd und hat geschmacklich nicht die gewohnte Qualität wie beim Italiener. Also die Nachteile bei der Zubereitung einer selbstgemachten Pizza Zuhause liegen auf dem Hand: Die Backzeit muss verlängert werden, die Hitzeverteilung ist nicht gleichmäßig, durch das Vorheizen wird zusätzlich den Stromverbrauch und nicht zuletzt ist das Geschmack alles andere als überzeugend. In diesem Video sieht man allerdings deutlich, dass es auch anders geht:

Pizzaofen für eine perfekte selbstgemachte Pizza

Hilfe verschaffen Pizzamaker oder Pizzaofen. Mit knapp 80-100 Euro sind diese günstig im Ankauf. Weitere Vorzüge findet man bei den kürzeren Backzeiten und die tollen Resultate. Viele Modelle erreichen eine Temperatur von 400-450 Grad, was einen knusprigen Pizzaboden und leckeren Belag ermöglicht. G3 Ferrari, Optima und Bestron bemühen sich um ein optisch ansprechendes Design und Sonderausstattung, die sonst nur Geräte aus dem Profibereich besitzen. Wenn man gemütlich am Tisch im Kreis der Familie oder Freunden sitzen möchte, dann fällt die Entscheidung direkt. Der sogenannte Pizzadom erfüllt alle Wünsche – leichte Handhabung, gleichmäßige Hitze und ausgezeichnete Backergebnisse für perfekte selbstgemachte Pizzen. Es werden drei verschiedene Ausführungen angeboten: Classic, Fiesta und Terracotta. Dieser Ultratec Pizzaofen Classic Test ist ein weiteres Indiz für die hochwertige Verarbeitung und zusätzliche Funktionen, die das Gerät bietet. Da wurde er als Testsieger gekrönt. Bei diversen Vergleichsportalen und Testseiten sind Kundenmeinungen zu lesen, die nur Positives über dieses Modell berichten. Wer auf der Suche nach einem günstigen Pizzaiolo ist, kann mit diesem Pizzaofen nichts verkehrt machen.

Pizzaofen für optimale Temperatur

Der Pizzastein als Alternative

Bei dieser Art Zubereitung gibt es auch gewisse Vorteile, die nicht zu vergessen sind. Vor allem kostet so einen Stein weniger als 50 Euro. Man braucht kein extra Platz in der Küche, der gute alte Backofen kann weiter benutzt werden. Das Ergebnis ist nicht ganz so gut, wie in einem Pizzamaker, der Pizzastein bietet gute Qualität für einen niedrigen zweistelligen Betrag.

Rezept für italienischen Pizzateig

Die Zutaten

sind gottseidank in den meisten Haushalten schon vorhanden. Für einen perfekten Pizzateig braucht man nämlich nicht viel:

1. Mehl (500g oder 1kg). Wer seinen Gaumen original italienisch verwöhnen will, nimmt den Mehltyp 00. Dieser Mehltyp zeichnet sich durch seine besondere Feine aus. Das hierzulande im Handel erhältliche 405 er Mehl kommt dem 400er Mehltyp jedoch ziemlich nahe.
2. Kaltes Wasser (ca. 250-625ml). Das Mischverhältnis von Wasser und Mehl sollte rund 50-60% betragen.
2. Salz
3. Hefe
4. Olivenöl

Die Mengenangaben sind natürlich nicht verbindlich. Wer gleich die 1kg Mehlpackung aufbrauchen möchte, kann bis zu 5 oder 6 Pizzateige herstellen.

Gute italienische Pizza aus dem PizzsofenIn Arbeit: der Pizzateig

Hauptsache der Teig ist am Ende eine “runde Sache!” Den nur aus einem wohlgeformten schönen, runden Teigball lässt sich am Ende ein herzhafter Pizzateig zaubern. Für den kleinen Hunger zwischendurch ist die Selfmade Pizzateigherstellung allerdings nichts. Denn 24 Stunden muss man mindestens für einen gelungenen Teig in Anspruch nehmen. Aber der Reihe nach:

1. Als erstes gebt Ihr mal das Mehl in die Schüssel und fügt anschließend das Wasser hinzu.
2. Der wichtigste Bestandteil- die Hefe darf natürlich nicht fehlen. Ein Viertel Block eines 500-1000g Hefe Würfels genügt als Zutat. Die Hefe muss sich dabei nicht vollständig im Wasser auflösen.
3. Anschließend noch eine Prise Salz, um den Geschmack nach Hefe und Mehl zu amortisieren.
4. Nun das Ganze umrühren mit einem Löffel/einer Gabel oder eben dem elektrischen Rührgerät.
5. Euer Teig ist in diesem Zustand noch relativ flüssig. Damit er fest werden kann, lasst ihn ca. 20 Minuten stehen. Das Mehl wird nun das Wasser in sich aufnehmen. Die Glutenbildung, ein Protein, das den CO2 Gehalt im Teig eindämmt und somit eine zu starke Luftblasenbildung nach außen verhindert, kann voranschreiten. So bleibt der Teig innen locker und nach außen formschön.
6. Erst jetzt nach 20 Minuten könnt Ihr den zum Teil noch flüssigen Teig erneut unter Hinzugabe von ein bisschen Mehl (ca. 100g) erneut umrühren.
7. Langsam aber sicher wird der Teig fester und ihr könnt ihn zu einem Ball formen.
8. Lasst den teig jetzt nochmal 20 Minuten ruhen…
9. Bevor Ihr die Schüssel mit dem Pizzateig auf ein mit Mehl bestreutes Brett stürzt. => Der Teig sollte dabei ohne Fremdeinwirkung auf das Brett fließen.
10. Bestäubt den Teig wieder mit etwas Mehl und formt erneut einen Ball.
11. Schneidet den Teig in ca.5-6 gleichgroße Stücke, wickelt ihn anschließend in Frischhaltefolie oder legt ihn in kleine Plastikboxen mit Deckelverschluss.
12. Der Teig muss jetzt über Nacht bzw. 24 Stunden ruhen.
13. Endspurt. Den Pizzateig nach 24 Stunden aus dem Kühlschrank nehmen, ihn durchkneten, wieder mit etwas Mehl bestäuben und erneut zu einem Ball formen.
14. Abschließend den Pizzateig ausbreiten, indem Ihr ihn von innen nach außen mit den Händen drückt. Wahlweise kann auch ein Nudelholz verwendet werden oder der Teig zur weiteren Ausdehnung mit den Fäusten geformt werden.

Voila. Ihr habt es geschafft. Der Pizzateig ist fertig und kann jetzt nach Herzenslust belegt werden und schnell gebacken werden.

Der perfekte Pizzateig

Der perfekte Pizzateig

Der perfekte Pizzateig

Sie gehört zu uns. Jeder hatte schon mal mit ihr das Vergnügen. Sie is(s)t mittlerweile ein Stück Deutschland geworden: Die Pizza. Man kann sie sich von der Pizzeria seines Vertrauens bis zur Haustür liefern lassen oder selbst Hand anlegen.

Die Anforderungen an den perfekten Pizzateig

Wer sich für die letztere Variante entscheidet, steht natürlich einigen ernstzunehmenden Anforderungen gegenüber:

1. Der Teig muss eine gute Konsistenz haben. Er darf weder zu trocken, noch zu weich sein.
2. An der Kruste soll man sich nicht die Zähne ausbeißen. Der Rand darf nach Belieben ruhig groß sein, aber schön luftig muss er daherkommen. Sprich innen locker und außen knusprig.
3. Der Teig sollte nicht einen zu überragenden Eigengeschmack entwickeln. Vor allem darf die Hefe beim Geschmack nicht zum Vorschein kommt.

Hilfe für den professionellen Pizzabäcker

Wenn der knurrende Magen sich allerdings minütlich zu Wort meldet und der Eigenbedarf an leckeren selbst gemachten Pizzen immer größer wird, wird man selbst diese Hürde mit Leichtigkeit meistern. Geistesgegenwärtig wird man sich wie im Schlaf die richtigen Küchenutensilien zurecht legen:

1.Eine große Schüssel
2. Eine Küchenwaage oder einen Messbecher
3. Für die ganz Hungrigen: Ein elektrisches Rührgerät. Echte Selfmade Pizzabäcker erledigen das Meiste jedoch per Hand.
4. ggf. einen Pizzastein oder Pizzaofen (Das ist ein Schamottenstein, der in den heimischen Elektro- oder Gasofen gelegt wird und so einen echten Steinofen simuliert, wie er in Pizzerien zum Einsatz kommt. Der Stein muss ca. eine Stunde vorgeheizt werden, sorgt dann aber für ein besonderes Aroma). Eine Anschaffung ist allerdings nur bei häufigerem Pizzabacken zu empfehlen.

 

Die besten Pizzaofen Hersteller

Bei Suche nach dem perfekten Pizzamaker treten oft unerwartete Probleme ein. Die Anzahl der angebotenen Geräte ist riesig und der Zeitaufwand enorm. Einen tollen Überblick bietet die Webseite Testbericht.de. Dort gibt es Tests, Erfahrungen und Bewertungen, die eine Kaufentscheidung erleichtern und unterstützen. Unter den vorgestellten und getesteten Geräten stechen zwei Modelle heraus – der Pizzamaker Alfredo, der Fiesta und Terracotta, sowie Bestron. Diese Hersteller sind schon lange auf dem Markt und bauen solide Geräte mit einer hochqualitativen Verarbeitung. Das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt und so sind alle Kunden mit diesen Geräten hochzufrieden.

Wie bei allen anderen Produkten sollte man sich vorher gut informieren, denn die verschiedenen Geräte haben andere Funktionen und sind unterschiedlich ausgestattet. Jeder soll für sich entscheiden, welche Features ein Pizzaofen besitzen muss. Der Pizamaker ist ein relativ neues und nicht so weit verbreitetes Produkt. Bekannte Hersteller wie Bosch, Tefal, DeLonghi bieten solche Produkte in ihrem Sortiment nicht an. Dagegen berherschen eher unbekannte Marke die Läden. Auch bei vielen Online Shops werden neben den oben genannten Modellen, die Optima Express, Fiesta etc. verkauft.

Pizzaofen kaufen oder nicht

Pizzaofen kaufen oder nicht?

Ein Pizzaofen ist nicht zwingend notwendig. In den deutschen Haushälten gibt es jede Menge Geräte – Backofen, Fritteuse, Küchenmaschine, Kaffeautomat. Viele Familien haben schlicht und weg einfach kein Platz. Eine Alternative ist der Pizzastein. Webergrill bietet verschiedene Modelle, die sehr gut sein sollen. Mit seiner Hilfe lassen sich warme und knusprige Pizzen machen und zwar direkt im Ofen. Platzsparend, kostet fast nichts und überzeugt mit guten Resultaten. Der Stein wird schnell aufgeheizt und die Oberfläche erzeugt eine hohe Temperatur. Die kann auch über längere Zeit gehalten werden, sodass das Ergebnis immer das Gleiche sein. Der Boden ist kross und der Belag saftig.

Optima Pizza Express Napoli Pizzamaker Testbericht

Der Optima Pizza Express Napoli Pizzamaker sieht auf den ersten Eindruck aus wie ein Waffeleisen, ist aber ein Steinofen mit einem Durchmesser von 31cm. Er kann bis zu 450°C aufheizen, wodurch die Pizza in fünf Minuten fertig ist, Tiefkühlpizza ist sogar nach drei Minuten gebacken. Er verbraucht 1.200W, was deutlich weniger der Verbrauch mit dem Backofen. Durch seinen doppelwandigen Deckel isoliert der Pizzamaker besser. Der Stein ist feuerfest und die Innenkappe ist aus Edelstahl. Auf Verkaufsseiten im Internet wird der Pizzamaker angepriesen als “Made in Italy” und ist dort meist in Ferrari-roter Farbe zu finden.

Pizzaofen Optima Test

Der Test:

Auf den ersten Eindruck sieht der Pizzamaker vertrauenswürdig stabil aus. Das Metall ist massiv und die Plastikteile sind aus Hartplastik und fest verschraubt. Durch seinen großen Durchmesser ist er recht schwer und braucht viel Platz im Schrank. Die selbstegmachte Pizza war mit 400°C wirklich nach fünf Minuten knusprig gebacken. Allerdings ist nach dem Gebrauch der Pizzamaker gründlich eingesaut und ist auch nicht so einfach zu entfernen. Am besten geht es mit einem Reiniger für Cerankochfelder. Man sollte auf keinen Fall den Stein mit Wasser reinigen, da bei Hitze der Stein springen kann. Die mitgelieferten Pizzaschieberhälften sind aus billigstem Balsaholz, die man gleich wegwerfen kann. Anstatt des einfachen Klemmblechmechanismus wäre ein richtiges Schanier besser, da der Deckel betsimmt nicht lange so halten wird. Auch die Betriebslampe leuchtet nur sehr schwach. Ein weiteres Manko ist, auch wenn es amüsant ist, die Bedienungseinleitung. Da zeigt sich “Made in Italy”. Anscheinend wurde die Bedienugsanleitung in deutscher Sprache dank Google Übersetzer von einem Italiener im “Copy-paste” – Verfahren übersetzt. Für einen Preis von über 100€ ist das insgesamt nicht akteptabel. Auf der Seite von Essen und Trinken sind übrigens viele Rezepte für Pizza und die Zubereitung in einer Pizzaofen zum Nachkochen zu finden.

Das Ergebnis:

Dennoch dieser vielen kleinen Fehler ist der Pizzamaker ein tolles Gerät. Das Hauptversprechen, dass die Pizza wie aus der Pizzeria schmeckt, wurde eingehalten. Ab jetzt werde ich meine Pizza mir nur noch mit dem Pizzamaker machen. Ich frage mich nur, wie lange er halten wird, denn ich habe von einer Bekannten gehört, dass ihrer sich nach einer Weile schnell überhitzt und dann ausgeht. Brandschutzsicher ist er wahrscheinlich nicht.