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Rezept für italienischen Pizzateig

Die Zutaten

sind gottseidank in den meisten Haushalten schon vorhanden. Für einen perfekten Pizzateig braucht man nämlich nicht viel:

1. Mehl (500g oder 1kg). Wer seinen Gaumen original italienisch verwöhnen will, nimmt den Mehltyp 00. Dieser Mehltyp zeichnet sich durch seine besondere Feine aus. Das hierzulande im Handel erhältliche 405 er Mehl kommt dem 400er Mehltyp jedoch ziemlich nahe.
2. Kaltes Wasser (ca. 250-625ml). Das Mischverhältnis von Wasser und Mehl sollte rund 50-60% betragen.
2. Salz
3. Hefe
4. Olivenöl

Die Mengenangaben sind natürlich nicht verbindlich. Wer gleich die 1kg Mehlpackung aufbrauchen möchte, kann bis zu 5 oder 6 Pizzateige herstellen.

Gute italienische Pizza aus dem PizzsofenIn Arbeit: der Pizzateig

Hauptsache der Teig ist am Ende eine “runde Sache!” Den nur aus einem wohlgeformten schönen, runden Teigball lässt sich am Ende ein herzhafter Pizzateig zaubern. Für den kleinen Hunger zwischendurch ist die Selfmade Pizzateigherstellung allerdings nichts. Denn 24 Stunden muss man mindestens für einen gelungenen Teig in Anspruch nehmen. Aber der Reihe nach:

1. Als erstes gebt Ihr mal das Mehl in die Schüssel und fügt anschließend das Wasser hinzu.
2. Der wichtigste Bestandteil- die Hefe darf natürlich nicht fehlen. Ein Viertel Block eines 500-1000g Hefe Würfels genügt als Zutat. Die Hefe muss sich dabei nicht vollständig im Wasser auflösen.
3. Anschließend noch eine Prise Salz, um den Geschmack nach Hefe und Mehl zu amortisieren.
4. Nun das Ganze umrühren mit einem Löffel/einer Gabel oder eben dem elektrischen Rührgerät.
5. Euer Teig ist in diesem Zustand noch relativ flüssig. Damit er fest werden kann, lasst ihn ca. 20 Minuten stehen. Das Mehl wird nun das Wasser in sich aufnehmen. Die Glutenbildung, ein Protein, das den CO2 Gehalt im Teig eindämmt und somit eine zu starke Luftblasenbildung nach außen verhindert, kann voranschreiten. So bleibt der Teig innen locker und nach außen formschön.
6. Erst jetzt nach 20 Minuten könnt Ihr den zum Teil noch flüssigen Teig erneut unter Hinzugabe von ein bisschen Mehl (ca. 100g) erneut umrühren.
7. Langsam aber sicher wird der Teig fester und ihr könnt ihn zu einem Ball formen.
8. Lasst den teig jetzt nochmal 20 Minuten ruhen…
9. Bevor Ihr die Schüssel mit dem Pizzateig auf ein mit Mehl bestreutes Brett stürzt. => Der Teig sollte dabei ohne Fremdeinwirkung auf das Brett fließen.
10. Bestäubt den Teig wieder mit etwas Mehl und formt erneut einen Ball.
11. Schneidet den Teig in ca.5-6 gleichgroße Stücke, wickelt ihn anschließend in Frischhaltefolie oder legt ihn in kleine Plastikboxen mit Deckelverschluss.
12. Der Teig muss jetzt über Nacht bzw. 24 Stunden ruhen.
13. Endspurt. Den Pizzateig nach 24 Stunden aus dem Kühlschrank nehmen, ihn durchkneten, wieder mit etwas Mehl bestäuben und erneut zu einem Ball formen.
14. Abschließend den Pizzateig ausbreiten, indem Ihr ihn von innen nach außen mit den Händen drückt. Wahlweise kann auch ein Nudelholz verwendet werden oder der Teig zur weiteren Ausdehnung mit den Fäusten geformt werden.

Voila. Ihr habt es geschafft. Der Pizzateig ist fertig und kann jetzt nach Herzenslust belegt werden und schnell gebacken werden.

Der perfekte Pizzateig

Der perfekte Pizzateig

Der perfekte Pizzateig

Sie gehört zu uns. Jeder hatte schon mal mit ihr das Vergnügen. Sie is(s)t mittlerweile ein Stück Deutschland geworden: Die Pizza. Man kann sie sich von der Pizzeria seines Vertrauens bis zur Haustür liefern lassen oder selbst Hand anlegen.

Die Anforderungen an den perfekten Pizzateig

Wer sich für die letztere Variante entscheidet, steht natürlich einigen ernstzunehmenden Anforderungen gegenüber:

1. Der Teig muss eine gute Konsistenz haben. Er darf weder zu trocken, noch zu weich sein.
2. An der Kruste soll man sich nicht die Zähne ausbeißen. Der Rand darf nach Belieben ruhig groß sein, aber schön luftig muss er daherkommen. Sprich innen locker und außen knusprig.
3. Der Teig sollte nicht einen zu überragenden Eigengeschmack entwickeln. Vor allem darf die Hefe beim Geschmack nicht zum Vorschein kommt.

Hilfe für den professionellen Pizzabäcker

Wenn der knurrende Magen sich allerdings minütlich zu Wort meldet und der Eigenbedarf an leckeren selbst gemachten Pizzen immer größer wird, wird man selbst diese Hürde mit Leichtigkeit meistern. Geistesgegenwärtig wird man sich wie im Schlaf die richtigen Küchenutensilien zurecht legen:

1.Eine große Schüssel
2. Eine Küchenwaage oder einen Messbecher
3. Für die ganz Hungrigen: Ein elektrisches Rührgerät. Echte Selfmade Pizzabäcker erledigen das Meiste jedoch per Hand.
4. ggf. einen Pizzastein oder Pizzaofen (Das ist ein Schamottenstein, der in den heimischen Elektro- oder Gasofen gelegt wird und so einen echten Steinofen simuliert, wie er in Pizzerien zum Einsatz kommt. Der Stein muss ca. eine Stunde vorgeheizt werden, sorgt dann aber für ein besonderes Aroma). Eine Anschaffung ist allerdings nur bei häufigerem Pizzabacken zu empfehlen.